Warum die Dramaturgin nicht intervenierte, bleibt ihr Geheimnis…

…dieser Satz wurde in der Kritik der Solothurner Zeitung zu meiner Inszenierung von ‚Das Land des Lächelns’ am Theater Biel Solothurn sogar in einem Kästchen hervorgehoben.

Beinahe fünf Jahre nach meiner letzten Operette darf ich mal wieder: Danke 1000 Theater Ansbach und Susanne Schulz für das Vertrauen! Ich freue mich sehr auf die Arbeit an ,Frau Luna’ (http://www.theater-ansbach.de/theater/spielzeit-20172018/frau-luna/).

Wobei ich der Ehrlichkeit halber sagen muss, dass ‚Das Land des Lächelns’ in meinen Augen gar keine Operette ist. Oder zumindest fast keine.

Unser Konzept hatte das Stück aus seinem historischen Kontext heraus gelesen, konkret, dass es kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs geschrieben wurde, aber kurz vor dem Krieg, 1912, spielt. In der oben zitierten Kritik wurde der Ansatz eigentlich kurz und treffend zusammengefasst: „Nach seiner Lesart sind alle Protagonisten Wiener und verlassen Wien erst, als für den Krieg mobilgemacht wird. In Schoecks Konzept hegt Lisa einen Chinafimmel, verwandelt ihren Salon in eine chinesische Pagode, Sou-Chong ist kein Prinz aus China, sondern ein als chinesischer Prinz verkleideter Leutnant.“

Und da am kommenden Wochenende in Deutschland Wahlen sind, vor ein paar Tagen tatsächlich ein Staatspräsident vor der Uno-Vollversammlung einem anderen Staat mit ‚totaler Vernichtung’ gedroht hat und auch ein bisschen, weil der kleine Kanton Schwyz ebenfalls am diesem Wochenende per Referendum den sogenannten Kulturlastenausgleich kündigen will (für nähere Informationen dazu empfehle ich den Besuch von www.kulturabbau-nein.ch), erlaube ich mir, an dieser Stelle noch einmal den Beitrag von art-tv.ch über diese Produktion zu verlinken: https://www.arttv.ch/buehne/theater-biel-solothurn-land-des-laechelns/
Also bitte abstimmen und wählen gehen. Merci.

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